10 Fehler, die du auf gar keinen Fall beim Abnehmen machen darfst

Warum du trotz zahlreicher Versuche nicht abnimmst? Häufig liegt es an diesen Fehlern:

Fehler 1: Keine Kohlenhydrate mehr essen

Das erste, was man liest, wenn man abnehmen möchte: „Lass die Kohlenhydrate weg“. Aber das ist falsch.
Kohlenhydrate sind nämlich der Nummer Eins Energielieferant für unseren Körper (und auch unser Gehirn!). Wenn du plötzlich komplett auf Kohlenhydrate verzichtest, kann das deinen Körper zuerst einmal in einen echten Schockzustand versetzen. Wenn du dann wieder normal isst, speichert dein Körper alles was er bekommt und der Jojo-Effekt ist da: du hast mehr auf den Rippen als vorher.
Es kommt immer darauf an, welche Art von Kohlenhydraten du zu dir nimmst und in welchen Mengen. Sehr gesund und empfehlenswert sind Haferflocken, Süßkartoffeln, Hülsenfrüchte, Naturreis / Brauner Reis und Vollkornprodukte wie Couscous, Vollkornbrot und Vollkornnudeln.
Diese sind gut für dich und können auch ohne schlechtes Gewissen in deinen Ernährungsplan eingebaut werden.

Fehler 2: Zu viele harte Sporteinheiten machen
„Je mehr Sport du machst, desto mehr purzeln die Pfunde.“ Im Fitnessstudio baust du Muskeln auf, das stimmt, aber die wenigsten halten es lange durch. Und da liegt das Problem: Abnehmen ist ein langer Prozess. Daher rate ich dir lieber zu sanften Bewegungsmöglichkeiten, die auch Muskeln aufbauen und die du sogar zuhause mit Kursen online machen kannst. Dies ist für die meisten Frauen wesentlich besser mit Familie und Arbeit zu vereinbaren. Mit Pilates oder Yoga stärkst du deine Tiefenmuskulatur und bekommst zudem eine schöne Silhouette mit langen schlanken Muskeln.

Fehler 3: Regelmäßiges Alkoholtrinken
Alkoholische Getränke sind äußerst zuckerhaltig und beeinflussen deinen Insulinspiegel negativ. Es gilt: Je höher der Alkoholgehalt. Während dein Körper damit beschäftigt ist, den Alkohol abzubauen, blockierst du deine eigene Fettverbrennung. Wenn du also regelmäßig Alkohol trinkst, verhinderst du damit selbst deine Abnehmerfolge. Daher nur in Maßen. Aber wichtig: verbiete dir nichts. Sonst möchtest du es noch mehr (siehe auch Fehler 6).

Fehler 4: Das Durchführen von Crash-Diäten
Ich könnte jetzt mindestens ein Dutzend Crash-Diäten aufzählen, aber das bringt dir nichts. Bei allen ist es gleich: Alle haben den gleichen Effekt: Dein Körper interpretiert den knallharten Essensentzug als eine drohende Hungersnot. Als Konsequenz lagert er im Anschluss besonders intensiv Fettpolster ein, um dich vor einer weiteren Hungersnot zu schützen. Der Jojo-Effekt ist vorprogrammiert. Dein ganzes Kasteien war umsonst.

Fehler 5: Das Naschen von „Seelentröstern“
Meistens sind das süße Leckereien, die dir zwar für einen Moment Trost spenden. Langfristig machen sie aber dein eigentliches Problem noch viel schlimmer. Frage dich also stattdessen, wozu du die „Seelentröster“ tatsächlich brauchst. Ist es, weil du traurig bist? Weil du dich belohnen willst? Weil du Langweile hast? Wenn du genau verstehst, was hinter den Seelentröstern steckt, fällt es dir auch leichter, dein Verhalten zu ändern und dann auf sie zu verzichten. Oder sie mit gesunden Snacks, wie Nüssen oder Obst, zu ersetzen.

Fehler 6: Dir selbst zu viel verbieten und dich unter Druck setzen
Sei nicht zu streng mit dir selbst. Kurzfristig erscheinen Verbote und strenge Diäten zwar Erfolg zu zeigen, langfristig schadest du dir jedoch damit. Wenn du dir selbst ständig alles verbietest, provozierst du Heißhungerattacken. Du wirst wahrscheinlich irgendwann vom gefürchteten Jojo-Effekt heimgesucht, sobald du die Diät beendest. Gib dir Zeit, um deine Pfunde wieder loszuwerden. Wenn du dich nicht kasteist, sondern dir auch zwischendurch etwas gönnst, hältst du dein Vorhaben länger durch und du wirst erfolgreich sein.

Fehler 7: Zu wenig Proteine essen
Proteinreiche Mahlzeiten halten dich lange satt, die Proteine kurbeln deinen Stoffwechsel an. Sie sättigen also länger und gelten somit als ein natürlicher Appetitzügler. Eiweiße sättigen auch besser als Kohlenhydrate! Mit einer eiweißreichen Ernährung kannst du zudem dem Muskelabbau vorbeugen. Sie helfen dir beim Aufbau von langen und schmalen Muskeln. Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier und Hülsenfrüchte kannst du also gern häufiger in deinen Speiseplan integrieren.

Fehler 8: Zu viel auf einmal machen
Ernährung umstellen, fünf Mal in der Woche zum Sport gehen, jede freie Minute über Abnehmen lesen – das ist zu viel. Das kann selten durchgehalten werden. Versuche lieber dauerhaft auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten und zwischendurch Bewegung in den Alltag integrieren. Das ist weitaus gesünder und erfolgreicher. Die meisten Frauen haben ja auch noch eine Familie und Arbeit, die unter einen Hut zu bringen sind. Also: lieber langsam, aber dauerhaft.

Fehler 9: Abnehmshakes statt Mahlzeiten
Mit Abnehmshakes verliert man in sehr kurzer Zeit sehr viel Gewicht. Bei Fehler 4 bin ich schon auf das Thema Crash-Diäten eingegangen. Abnehmshakes sind mit Crashdiäten vergleichbar. Du verzichtest lange auf deine Lieblingsspeisen und hast dann extremen Heißhunger darauf, wenn du wieder “normal” isst. Du wirst dich extrem danach sehnen und isst dann eventuell auch mehr, als du es sonst tun würdest. Wenn du aufhörst, Mahlzeiten durch Shakes zu ersetzen, speichert dein Körper alles was er bekommt. Für harte Zeiten. Das tut er schon immer. Jojo-Effekt vorprogrammiert. Also Finger weg.

Fehler 10: Essen von Light-Produkten
Produkte mit weniger Fett haben einen viel geringeren Nährstoffgehalt und machen deshalb auch nur viel kürzer satt. Das Hungergefühl stellt sich dann viel schneller wieder ein und du wirst insgesamt mehr essen. Mehr als hättest du ein Produkt mit ganz normalem Fett- oder Kaloriengehalt gewählt. Zudem enthalten insbesondere Light-Produkte gerne mal versteckten Zucker, um  den Geschmack zu verbessern, denn schließlich schmecken Produkte mit fast 0% Fett nach nicht sonderlich viel. Also lieber weniger von “Nicht-light-Produkten”.

Wenn du diese Fehler in Zukunft vermeidest, sollten deine Pfunde bald purzeln!

 

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